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by Project A01 architects ZT GmbH
5 projects.

Project A01 architects ZT GmbH

Project A.01beschäftigt sich mit der Bearbeitung von architektonischen Aufgabenstellungen, Innenraumgestaltungen bis hin zum objektorientierten Design.
Individuelle Projekte mit innovativen bzw. experimentelle Lösungen werden projektspezifisch im Team entwickelt.
Mit der Überzeugung, dass hochwertige Architektur immer mit einer ganzheitlichen Erfahrung des Raumes in Zusammenhang steht, wird stets die Örtlichkeit mit Ihrem spezifischen Charakter in den Entwurfsprozess mit einbezogen. Mit dem Einsatz von technischen Innovationen und unter Einbeziehung des Lichts, als wesentlicher Parameter, werden immer einzigartige Szenarien kreiert.

http://www.projecta01.com

Fertigungshalle Schiebel, WienerNeustadt

Eine neu Niederlassung für die Fa. Schiebel, einem Elektronikunternehmen aus Wien, war die Aufgabenstellung dieser Bauaufgabe.

Eine neu Niederlassung für die Fa. Schiebel, einem Elektronikunternehmen aus Wien, war die Aufgabenstellung dieser Bauaufgabe. Die Entwicklung und Produktion eines unbemannten Hubschraubers erforderte diese Expansion, wobei sich der Standort in Wiener Neustadt direkt am Flugplatz als ideal erwies.
Nach einem Architekturwettbewerb wurden project a01 Architekten aus Wien mit dieser Bauaufgabe beauftragt. Die Anforderungen eines international agierenden Luftfahrtunternehmens sollten in funktionaler und gestalterischer Hinsicht erfüllt werden. Im September 2006 wurde die Betriebsstätte feierlich eröffnet.

Schon aus der Ferne lässt sich der Solitär am östlichen Rand des Flugfeldes Wiener Neustadt erkennen. Aufgrund der unterschiedlichen Materialwahl der Fassaden sind die einzelnen Bauteile gut ablesbar. Ein Bürotrakt an der Front und die dahinter liegende Produktionshalle bilden die Hauptbaukörper. Die reflektierende Glasfassade des Erdgeschosses setzt durch das Spiegelbild die umgebende Landschaft optisch fort und lässt diese unter dem Gebäude weiterlaufen. Dadurch scheint der monolitische Bürotrakt mit seiner mattschwarzen Basaltbetonfassade über der Landschaft zu schweben. Nachts wird der Bürotrakt farblich unterleuchtet und verstärkt dadurch diesen Eindruck. Herausgeklappte kiemenartige Fassadenteile unterstreichen die monolitische Wirkung und schaffen bewusste Ausblicke aus dem Bürotrakt. Eine lang gestreckte Rampe führt zum Haupteingang des Bürotrakts im ersten Stock, wo sowohl die Büros, als auch die Aufenthaltsräume der Mitarbeiter äußerst hochwertig gestaltet wurden. Durch verschiedene Einblicke in die Halle wird die Produktion auch hier gegenwärtig. Der Konferenzraum öffnet sich zur großzügigen Besucherterrasse, welche als Aussichtsplattform für die hautnahe Präsentation des Camcopters angelegt wurde und auch für Veranstaltungen dient. Die knapp 2000m² große Fertigungshalle unterstreicht durch ihre präzise Metallfassade den technischen Aspekt des Bauvorhabens. Die Halle selbst ist im inneren lichtdurchflutet und in weiß und hellgrau gehalten und vermittelt den Eindruck einer Hightech Produktionsstätte. Wie ein Flugzeughangar lässt sich die Halle mittels eines großen Tors zum Flugfeld hin öffnen, so dass die hier produzierten Camcopter rasch für Probeflüge ins Freie gebracht werden können. Um die offene Produktionshalle gruppieren sich die Schulungsbereiche, der schalldichte Testraum für die eigene Motorenentwicklung und Werkstätten. Hier wird unter anderem auch der Rumpf des Camcopters in hochmoderner Kohlefasertechnik, analog zu einem Formel 1 Rennwagen hergestellt. Der Camcopter wurde 2005 mit dem Adolf Loos Designstaatspreis ausgezeichnet. Der hohe Designanspruch des Unternehmens sollte sich auch in der Architektur wiederspiegeln. Die Innenraumgestaltung des Bürotraktes nimmt im Detail Bezug auf die Fertigungstechnik der Luftfahrtindustrie. Ein Rezeptionspult in Form einer 4 m langen auskragenden Tragfläche zeigt dies unter anderem ebenso wie die Lamellenwände in den Aufenthaltsbereichen.